Gemeinsam Kunst erleben.
Veranstaltungen der nächsten Wochen
Anmeldungen bitte per E-Mail an info@kunstverein-uster.ch. Eintritt oder Veranstaltungskosten können bar oder mit TWINT beglichen werden.
Montag 01.09.2025
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OrtAl Gusto, friz, Zürichstrasse 30, Uster
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11.45 Uhr Eintreffen im Restaurant „al gusto“, Zürichstrasse 30, 8610 Uster
11.50 – 12 Uhr Impuls von Dieter Holliger, Kunstschaffender
Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Es ist für 30 Personen reserviert.
Anmeldung erwünscht an info@kunstverein-uster.ch, spontane Teilnahme üblicherweise möglich
Kosten: eigene Konsumation
Zuständig: Ann-Lis Häsler
Samstag 06.09.2025
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OrtVilla Grunholzer, Waschhaus, Florastr. 19, Uster
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Im Rahmen der 1250-Jahre-Feier von Uster "Mir sind Uschter!" bieten wir eine Führung im Fotomuseum Uster durch Kaspar Thalmann an.
Anmeldung: keine
Kosten: keine
Zuständig: Robert Josef Stadler
Donnerstag 18.09.2025
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OrtZeughausareal, Berchtoldstrasse 10, Uster
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Vernissage: Zygaena afghana: Involuntary Departure from Afghanistan
Installation von Teresa ChenDiese Arbeit untersucht die Verflechtungen von wissenschaftlichem Sammeln, kolonialer Geschichte und erzwungener Migration. Im Zentrum steht ein Falter – Zygaena afghana –, der am 6. September 1972 in Kabul gefangen und später Teil der entomologischen Sammlung der ETH Zürich wurde. Diese Sammlung zählt zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Der Falter verliess Afghanistan nicht aus freien Stücken. Er steht sinnbildlich für eine Praxis, in der das Sammeln von Natur Ausdruck von Macht, Besitz und Kontrolle war. Solche Sammlungen spiegeln eine koloniale Perspektive wider: Das Fremde wurde klassifiziert, konserviert und ausgestellt – als Zeichen von Status und Wissen. Ein Bild zeigt das wissenschaftlich präparierte Insekt – regungslos, kategorisiert, aufgespiesst. Ein zweites Bild zeigt denselben Falter, diesmal scheinbar frei durch einen blauen Himmel fliegend – trotz der Nadel in seinem Körper. Eine Illusion von Freiheit – jenseits der Wissenschaft, zurück in die Natur.
Ganz anders ergeht es heute den Menschen, die Afghanistan unfreiwillig verlassen. Ihre Flucht wird nicht archiviert oder bewahrt, sondern häufig übersehen, verdrängt oder abgelehnt. Während ein Insekt aus Kabul geschützt und katalogisiert wird, bleiben menschliche Schicksale oft unsichtbar.
Die akku kunstkiste präsentiert dieses Werk bis 4.12.2025 im Zeughausareal, Uster. Am 30.09.2025 und am 4.12.2025 finden weitere Anlässe statt.
Dienstag 30.09.2025
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OrtZeughausareal, Berchtoldstrasse 10, Uster
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Zygaena afghana: Involuntary Departure from Afghanistan
Installation von Teresa ChenDiese Arbeit untersucht die Verflechtungen von wissenschaftlichem Sammeln, kolonialer Geschichte und erzwungener Migration. Im Zentrum steht ein Falter – Zygaena afghana –, der am 6. September 1972 in Kabul gefangen und später Teil der entomologischen Sammlung der ETH Zürich wurde. Diese Sammlung zählt zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Der Falter verliess Afghanistan nicht aus freien Stücken. Er steht sinnbildlich für eine Praxis, in der das Sammeln von Natur Ausdruck von Macht, Besitz und Kontrolle war. Solche Sammlungen spiegeln eine koloniale Perspektive wider: Das Fremde wurde klassifiziert, konserviert und ausgestellt – als Zeichen von Status und Wissen. Ein Bild zeigt das wissenschaftlich präparierte Insekt – regungslos, kategorisiert, aufgespiesst. Ein zweites Bild zeigt denselben Falter, diesmal scheinbar frei durch einen blauen Himmel fliegend – trotz der Nadel in seinem Körper. Eine Illusion von Freiheit – jenseits der Wissenschaft, zurück in die Natur.
Ganz anders ergeht es heute den Menschen, die Afghanistan unfreiwillig verlassen. Ihre Flucht wird nicht archiviert oder bewahrt, sondern häufig übersehen, verdrängt oder abgelehnt. Während ein Insekt aus Kabul geschützt und katalogisiert wird, bleiben menschliche Schicksale oft unsichtbar.
Gespräch mit Dr. Tomas Lackner: Insektenjagd in fernen Ländern
Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Dr. Tomas Lackner, Entomologe und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich. Er berichtet von seinen Erfahrungen beim Insektensammeln in fernen und exotischen Regionen – bislang (noch) nicht in Afghanistan.
Die akku kunstkiste präsentiert dieses Werk bis 4.12.2025 im Zeughausareal, Uster. Am 4.12.2025 findet die Finissage statt.
Montag 13.10.2025
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OrtRestaurant „al gusto“, friz, Zürichstrasse 30, 8610 Uster
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11.45 Uhr Eintreffen im Restaurant „al gusto“, Zürichstrasse 30, Uster
11.50 – 12 Uhr Impuls von Martin Schneider, Kunstschaffender
Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Es ist für 30 Personen reserviert.
Anmeldung erwünscht an info@kunstverein-uster.ch, spontane Teilnahme üblicherweise möglich
Kosten: eigene Konsumation
Zuständig: Ann-Lis Häsler
Montag 01.12.2025
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OrtRestaurant „al gusto“, Zürichstrasse 30, 8610 Uster
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11.45 Uhr Eintreffen im Restaurant „al gusto“, Zürichstrasse 30, Uster
11.50 – 12 Uhr Impuls von Astrid Graf, Kunstschaffende
Anschliessend gemeinsames Mittagessen. Es ist für 30 Personen reserviert.
Anmeldung erwünscht an info@kunstverein-uster.ch, spontane Teilnahme üblicherweise möglich
Kosten: eigene Konsumation
Zuständig: Ann-Lis Häsler
Donnerstag 04.12.2025
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OrtZeughausareal, Berchtoldstrasse 10, Uster
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Finissage: Zygaena afghana: Involuntary Departure from Afghanistan
Installation von Teresa ChenDiese Arbeit untersucht die Verflechtungen von wissenschaftlichem Sammeln, kolonialer Geschichte und erzwungener Migration. Im Zentrum steht ein Falter – Zygaena afghana –, der am 6. September 1972 in Kabul gefangen und später Teil der entomologischen Sammlung der ETH Zürich wurde. Diese Sammlung zählt zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Der Falter verliess Afghanistan nicht aus freien Stücken. Er steht sinnbildlich für eine Praxis, in der das Sammeln von Natur Ausdruck von Macht, Besitz und Kontrolle war. Solche Sammlungen spiegeln eine koloniale Perspektive wider: Das Fremde wurde klassifiziert, konserviert und ausgestellt – als Zeichen von Status und Wissen. Ein Bild zeigt das wissenschaftlich präparierte Insekt – regungslos, kategorisiert, aufgespiesst. Ein zweites Bild zeigt denselben Falter, diesmal scheinbar frei durch einen blauen Himmel fliegend – trotz der Nadel in seinem Körper. Eine Illusion von Freiheit – jenseits der Wissenschaft, zurück in die Natur.
Ganz anders ergeht es heute den Menschen, die Afghanistan unfreiwillig verlassen. Ihre Flucht wird nicht archiviert oder bewahrt, sondern häufig übersehen, verdrängt oder abgelehnt. Während ein Insekt aus Kabul geschützt und katalogisiert wird, bleiben menschliche Schicksale oft unsichtbar.